In jeder Stadt gibt es Orte, die wie offene Wunden sind. In unserer Stadt ist es eine bestimmte Unterkunft für Flüchtlinge. Hoffnungslosigkeit bestimmt dort die Atmosphäre…zerplatzte Träume, unerfüllte Erwartungen, Sackgasse. Dutzende junge Männer aus Afrika und Asien ohne Bleibeperspektive kämpfen mit Verzweiflung, Bitterkeit, Angst und Suizidgedanken, ein Nährboden für Sucht und Gewalt.
Uns bewegte das so sehr im Gebet, dass wir einem ungewöhnlichen Impuls des Heiligen Geistes nachgingen: Ausgerüstet mit Putzeimern, Schrubbern und Gitarren ziehen wir los zu diesem Haus. Während wir die verwahrlosten Treppenaufgänge ordentlich schrubben, erfüllen wir gleichzeitig die Flure mit lautem Lobpreis und Anbetung. Die Gegenwart des Heiligen Geistes breitet sich spürbar aus. Wir singen die Wahrheit über Seine Liebe und Rettung über hoffnungslosen Situationen aus. Und als Zeichen davon hängen wir zwei Bilder in die Flure, extra dafür von zwei Mitarbeiterinnen gemalt.

Schnapper Eisnatz 2018 Extra1
Inzwischen schauen immer mehr Bewohner aus den Fenstern und Türen und wundern sich. Wir teilen ihnen die Botschaft vom neuen Leben durch Jesus mit. Ein junger Mann aus Sri Lanka lädt Jesus in sein Leben ein. Männer aus Afrika, der Mongolei und Armenien bekommen Gebet.Ein junger Somali ist beeindruckt: “Hier hat noch nie jemand geputzt!“ Er möchte mehr über Jesus wissen. Er bekommt eine arabische Bibel. Ein Motorradfahrer aus dem Iran taucht plötzlich auf. Er sagt: “Irgendwie bin ich plötzlich hier hingefahren - ich weiß gar nicht wieso.” Im Gespräch und Gebet spürt er, das Jesus real da ist und ihm neu begegnen will. Er verspricht in Kontakt zu bleiben.
Das Licht Gottes triumphiert über die Finsternis! Wir wollen diesen Ort und seine Bewohner weiterhin verwandelt sehen!Es ist so ein Abenteuer dem Reden des Heiligen Geistes gehorsam nachzugehen…es lohnt sich immer!

Schnapper Einsatz 2018 Extra2

     
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