Hallo, ich bin Flora, 22 Jahre alt und will dir heute erzählen, wie Jesus mich in die Freiheit geführt hat. Von klein auf wuchs ich mit Jesus auf. Es wirkte schon immer so, als hätte etwas anderes über mich Kontrolle. Ich war auffallend aufgedreht, habe nur herumgeschrien und bin teilweise eine Stunde lang mit Schaum im Mund und verdrehten Augen durchs Haus gerannt. Meine Mutter ist mit mir zu vielen Ärzten gefahren, um herauszufinden was mit mir los war. Irgendwann wurde dann bei mir Absence Epilepsie festgestellt. Das ist eine Krankheit, bei der manche Synapsen im Gehirn nicht richtig verbunden sind und ich kleine Aussetzer hatte und nichts von meiner Umgebung mitbekam.Ich hatte damals innerhalb von einer Minute 45 Aussetzer. Die Ärzte meinten, dass es ein Wunder ist, dass ich überhaupt sprechen gelernt habe.

Durch diese Krankheit erfuhr ich viel Ablehnung und Mobbing von Schülern und Lehrern. Mein leiblicher Vater konnte damit nicht umgehen und es gab sehr viele Konflikte Zuhause. Streit und Ablehnung waren an der Tagesordnung. Mit der Pubertät und der Einstellung auf Tabletten wurde ich die Absence Epilepsie los.

Durch die ganze Ablehnung fing ich an Annahme und Bestätigung bei Jungs zu suchen. Ich führte zerstörerische Beziehungen und ließ mich schlecht behandeln, weil ich der Meinung war, ich würde es nicht anders verdienen.

Seit meinem 5. Lebensjahr habe ich finstere Wesen aus der geistlichen Welt gesehen. Dadurch fing ich in meiner Pubertät an, eine Faszination für Okkultismus und den Teufel zu entwickeln. Ich suchte nach Antworten für all die Dinge, die ich in der unsichtbaren Welt gesehen hatte, aber ich suchte nicht bei Gott.

Als ich 16 war, beteten der Pastor und ein Ältester aus der Gemeinde meiner Mutter für mich. Sie beteten, dass ich keine Wesen mehr sehen kann. Meine Faszination wuchs dennoch. Ich beschäftigte mich mit nichts anderem mehr, nahm an okkulten Praktiken teil und fing auch an satanische Musik zu hören. Ich wollte immer mehr über den Teufel und Dämonen wissen.

Ohne dass ich es merkte, entfernte ich mich von Jesus und machte überall in meinem Leben Türen für den Teufel auf. Dadurch kamen Selbsthass und Depressionen in mein Leben. Ich war in verschiedenen Psychiatrien, die aber nichts halfen sondern alles nur schlimmer machten. Der Teufel hatte mich so weit gekriegt, dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich hatte das Gefühl, dass ich anderen die Luft zum Atmen wegnehmen würde.

Mit 19 Jahren kam ich in ein betreutes Wohnheim für Jugendliche. Dort wurde ich abhängig von Cannabis. Es wurde das Wichtigste in meinem Leben. Es war der einzige Weg für mich, diesem negativen Gedanken-Karussell zu entkommen.

Ich fing an meine Eltern zu beklauen. Mein ganzes Umfeld litt unter meiner Sucht. Ohne dass ich es merkte, zerstörte die Droge immer mehr mein Leben und mich. Kurz bevor ich aus dem Wohnheim raus flog, wurde ich auf ein Antidepressiva eingestellt. Es ging für eine gewisse Zeit alles gut und ich dachte, ich wäre frei von Depressionen. Ich merkte, dass ich zurück zu Jesus muss. Also fing ich an zu einer christlichen Seelsorge zu gehen. Ich war aber noch in so vielen Dingen gefangen, daher drehte ich mich nur in einem Teufelskreis. In meiner letzten Beziehung die total auf Abhängigkeit basierte, stritten wir uns an einem Abend so doll, dass ich eine Überdosis von meinem Antidepressiva nahm. Ich lag 36 Stunden im Koma. Als ich auf der Intensivstation aufwachte, war mir klar, dass Gott mich bewahrt hatte und ich so nicht weiter leben konnte. Ich würde sonst wirklich sterben.

doppelbild

Ich musste ganze Sache mit Jesus machen.Ich 
informierte mich über christliche Rehas, fand aber keine. 
Zu Weihnachten begegnete ich in unserer alten Gemeinde jemandem, der selbst einmal im Wiedenhof gewesen war. Er fing an, mir davon zu erzählen. Ich sah in ihm so eine Liebe und wahres Leben. Ich wusste sofort, das ist das wonach ich die ganze Zeit gesucht habe. Ich bewarb mich beim Wiedenhof und nach ein paar Gesprächen durfte ich kommen. Ich bin jetzt schon seit 9 Monaten hier und kann sagen, dass es wirklich ein Wunderhaus ist, wo Menschen heil und frei werden.
Am 20.03.20 ließ ich mich taufen und entschied mich, mein ganzes Leben Jesus zu geben, was die beste Entscheidung meines Lebens war. Jesus hat mich hier von meiner Drogensucht, meiner Depression und meinem Selbsthass befreit.

Flora Taufe

Ich bin frei von Dingen, bei denen ich dachte, dass ich sie nie loswerden würde. Das schien für mich immer unmöglich, aber mit Jesus ist alles möglich! Er hat meine schwarz-weiße Welt bunt gemacht und mir gezeigt, wie schön es ist zu leben. Er gab mir hier ein neues Leben. Ich bin nicht mehr abhängig von Menschen, er gab mir Wert und Identität.Früher dachte ich immer, dass das Leben mit Jesus langweilig wäre, aber es ist total aufregend. Ich liebe Begegnungen mit dem Heiligen Geist und zu erleben wie lebendig Gott ist. Dadurch dass ich Gott als einen liebenden Vater kennenlernte, konnte ich meinem leiblichen Vater vergeben. Ich hab nie Liebe für ihn empfunden. Ich dachte ich würde ihn für immer hassen. Aber jetzt wo Jesus in mir lebt, sehe ich ihn mit anderen Augen. Ich habe Liebe in meinem Herzen für ihn. Jesus gab mir hier auch eine Vision für meine Zukunft. Früher bin ich immer vor meiner Zukunft geflüchtet, weil ich Angst davor hatte. Jetzt freue ich mich einfach darauf und kann mit Jesus an meiner Seite mich meiner Zukunft stellen. Ich möchte nach meiner Nachsorge auf die Revival School gehen, um mich auf Mission vorzubereiten und später etwas mit Anbetung machen. Ich hab es einfach auf dem Herzen jungen Frauen, denen es so geht, wie es mir einmal ging, Hoffnung zu geben.Ich möchte Menschen zu Jesus führen.
Ich möchte ihnen die Botschaft bringen, dass er sie frei machen, ihren Mangel ausfüllen und ihnen wahres Leben schenken will. Ich bin so gespannt, was ich noch alles mit Jesus erleben werde. Ich bin ihm so dankbar, dass er mich geliebt hat, als ich mich selbst nicht lieben konnte. Dass er mich nie aufgegeben hat genau so wie meine Mutter. Sie hat mein ganzes Leben lang für mich gebetet, dass Jesus mich rettet. Ich will mit meinem Zeugnis einfach meinem Papa im Himmel die Ehre geben und Leute erreichen, die verloren sind, um ihnen zu zeigen, dass es einen Weg in die Freiheit gibt. Er heißt Jesus!

neu alt

Sei ein Teil davon ...

cta mit uns leben
cta fcjg shop
cta unser weg
cta unterstuetze uns

 





 
     
Nach oben
Wir setzen für eine komfortable Webseitennutzung Cookies ein. Mit der Nutzung unserer Webseite erklärst du dich damit einvestanden, dass wir Cookies verwenden.