Wir stellen uns vor

Arne Schulz

Völlig lebensunfähig kam ich 1989 von Kiel nach Lüdenscheid zur Drogenreha in den Wiedenhof. Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass ich selbst einmal 24 Jahre später dieses Wunderhaus leiten würde. Als Teenager liebte ich laute Musik und Konzerte. Heute weiß ich, dass damals schon der Wunsch in mir existierte „Etwas“ anzubeten, dieser „Etwas“ ist Jesus Christus – mein Erlöser. Außerdem weckte meine Zivildienstzeit in einer Werkstatt für geistig Behinderte in mir den Wunsch, später etwas ähnlich Sinnvolles zu machen. Gott sah meine Wünsche und bestätigte damit meine Berufung. Ich bin für andere Menschen da und gebe weiter, was ich von ihm empfangen habe – die Freiheit der Kinder Gottes. Ich bin mitverantwortlich für den Bereich Anbetung in unserer Gemeinschaft. Mein Herz brennt für Anbetung denn es gibt nichts Besseres, den Einen anzubeten, der es wert ist - JESUS!

Katja Schulz 

1997 kam ich frisch vom Schulungszentrum (heute auch "Revival School on the move" genannt) als Praktikantin in den Wiedenhof. Mein Wunsch als Teenager war, entweder ins Kloster oder als Entwicklungshelferin nach Afrika zu gehen. Heute bin ich zwar nicht in Afrika gelandet, dafür aber in einem Haus, in dem viele verschiedene Nationen zusammenleben. Und - ich gebe Entwicklungshilfe! Es gibt nämlich kaum etwas Schöneres als mitzuhelfen, dass zerstörte, perspektivlose Menschen ihren Vater im Himmel kennen lernen, gesund werden und Vision und Berufung für ihr Leben entdecken. Das ist genial! Mit Arne leite ich nun den Wiedenhof seit 2013. 

Janina Konstanze Mahrt

Als Abhängige auf der Dortmunder Drogenszene hatte ich den Bezug zu mir selbst schon viele Jahre verloren und aufgegeben. Gott hat meine damalige Lebensunfähigkeit und Hoffnungslosigkeit absolut umgedreht. Ich trage heute Verantwortung für Finanzen und Buchhaltung im Haus Wiedenhof und teile mein Leben als Hoffnungsträger mit vielen Anderen. Als Kind wollte ich meine Kindlichkeit nie verlieren. Genau das hat Gott in mir wieder hergestellt. Ich darf ich selbst sein und kann durch meine angenommene Identität als Kind Gottes Liebe und Leben versprühen.

Richard Ehrenberg

Schon als Kind wollte ich immer den Schwächeren helfen und hatte ein Herz für Verlorene. Leider stellte ich schon früh die Weichen für falsche Wege, welche mich in Sucht, Kriminalität und Depressionen führten. Nach 10-jähriger Abhängigkeit und Gebundenheit landete ich im November 2012 im Wiedenhof, wo ich 2 Jahre Reha und Nachsorge durchlief. Seit Mai 2015 bin nun Teil des Wiedenhof-Teams und darf Menschen dabei helfen, Jesus kennen zu lernen und mit ihm zu leben. Ich bin verantwortlich für die Küche und kann mir derzeit keinen besseren Platz für mich vorstellen. Gott ist groß!

Kevin Galeja 

Manipuliert durch drogenverherrlichende Musik und Filme fing ich ohne Bedenken an zu Kiffen, als ich das erste Mal damit in Kontakt kam. Meine christliche Erziehung hat mich vor einem totalen Abdriften in die Kriminalität bewahrt und meine Sehnsucht nach Gerechtigkeit gestärkt. Nach 6 Jahren Abhängigkeit und einer Vielzahl von konsumierten Drogen wusste ich, dass dies kein lebenswertes Leben ist. Ich flehte Gott an und ER erhörte mich. Mein altes Leben hinter mir gelassen, begann im Mai 2014 etwas Neues. Meine Zeit im Wiedenhof hat Altes geheilt und Neues hervorgebracht. In der Reha hatte ich die Möglichkeit Gott ganz an mein Herz zu lassen und meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Seit September 2015 habe ich das Privileg meinen Weg mit Gott im Wiedenhof Team weiter zu gehen. Halleluja!

Katja Biedermann

Seit ich im Mai 2015 in den Wiedenhof kam ist alles neu!!! 19 Jahre lang war ich drogen- und alkoholabhängig, gefangen in Okkultismus, Esoterik und schwerer Sucht. Jesus hat mich nicht nur von diesen Gefangenschaften befreit, sondern mich auch den Weg der Vergebung gelehrt. Musste ich Menschen vergeben und auch um Vergebung bitten, führte Er mich auch auf den Weg mir selbst zu vergeben. Nach unzähligen Entgiftungen, Psychiatrieaufenthalten und staatlichen Rehabilitationen war ich kurz davor, aufzugeben. Es hilft eben nicht nur die Symptome zu behandeln um frei zu werden. Erst im Wiedenhof hat mich Jesus von der Wurzel des Problems befreit: Ich habe meinen Frieden mit Gott gefunden. Er trägt und liebt mich und gibt meinem Leben einen Sinn. Die Vision die ich im Herzen trage, ist Menschen von Ihm zu erzählen und sie in die Freiheit zu führen, in die Er mich geführt hat. Seit September arbeite ich nun im Wiedenhof mit und bin für das Büro und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Walter Widner

Als ich im April 2015, nach 10 Jahren Drogensucht, in den Wiedenhof kam, bekam mein Leben nicht nur Hoffnung, sondern auch eine Richtung. Während der Reha hat Gott viel an meinem Herzen getan und mir gezeigt, welche Dinge ich nicht (mehr) brauche und mich davon trennen kann. Hier in diesem Haus ist mein neues Leben geboren worden, was ich zusammen mit dem Heiligen Geist entdecken konnte. Ich darf herausfinden, was der Vater für Talente und Gaben in mich hineingelegt hat. Nach der Reha bin ich als Mitarbeiter in den Wiedenhof eingestiegen und darf mich nun in mein „Geburtshaus“ investieren. Es ist einfach wundervoll mit dem was man von Gott bekommen hat zu dienen und zu wuchern. Es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie Menschen vom Heiligen Geist verändert werden und das zu begleiten.

Entstehungsgeschichte

1972 feiert Pastor Paul Deitenbeck im Hotel "Haus Wiedenhof" seinen Geburtstag. Zur selben Zeit wird im 2. Stock des Hotels die erste Drogentote Lüdenscheids aufgefunden. Spontan wird die Geburtstagsfeier zu einer Gebetsversammlung für die wachsende Drogenproblematik. Als Gebetserhöhrung finden sich kurze Zeit später von der Liebe Gottes erfasste "Jesus-People", die den Wiedenhof für ein Drogenrehabilitationszentrum nutzen wollen. So entsteht aus dem Lüdenscheider Hotel "Haus Wiedenhof", eine Heimat für drogenabhängige Menschen. Am 19. Oktober 1975 wird der Verein "FCJG" gegründet. Die Reha-Arbeit im ehemaligen Hotel Wiedenhof beginnt im Januar 1976 mit drei Mitarbeiterehepaaren und vier Drogenabhängigen. Walter und Irene Heidenreich ziehen 1977 als Mitarbeiterehepaar in den Wiedenhof ein und übernehmen 1 Jahr später die Rehaarbeit. 10 Jahre leiten und entwickeln sie ein Reha-Konzept - Leben mit dem Heiligen Geist -, das sich bis heute bewährt hat.

Unser Weg Sommer 2015 CoverUnser Weg - Wiedenhof  Wunderhaus! 
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