Für Arne

Arne 150x175Arne Schulz ist am 20. Mai diesen Jahres nach kurzer, schwerer Krankheit heimgegangen. Als Leiter, Familienvater von zwei Kindern und Mentor, hinterlässt er eine große Lücke in seiner Familie, unserem Team, unserem Haus und der gesamten FCJG-Gemeinschaft.
Arne kam selbst als Drogenabhängiger 1989 aus Kiel in den Wiedenhof, durchlief die Therapie und wurde 1994 Mitarbeiter im Haus Wiedenhof. Im Januar 2013 übernahm er mit seiner Frau Katja die Leitung des Hauses. Er gab sein Leben hin für die kaputten, verlorenen Menschen, die in den Wiedenhof kamen, lebte ihnen Hoffnung vor, glaubte an sie. Vor allem aber lebte er ihnen vor, was es heißt, die Liebe des Vaters zu empfangen und zu erleben, und wurde so zu einem geistlichen Vater für viele, auch über den Wiedenhof hinaus. Seine große Leidenschaft galt der Anbetung seines Herrn, Freundes und Erlösers Jesus. Menschen mit seiner Gitarre in die Gegenwart Gottes zu führen, in Andachten und Gottesdiensten – dafür schlug sein Herz. Sein größter Lohn war es, zuzusehen, wie Menschen geheilt, erneuert und mit neuer Perspektive weitergehen können, und ihre Bestimmung finden und leben.

Sein nordischer, trockener Humor, seine tiefgründigen, wegweisenden und klaren Botschaften, und besonders seine feine hingegebene Art, mit der er uns in die Anbetung nahm, sind für uns unvergesslich. Wir blicken auf Arne zurück mit tiefer Traurigkeit, aber auch großer Dankbarkeit im Herzen.
FCJG Haus Wiedenhof

Als ich in den Wiedenhof kam, vollzog sich gerade ein Leiterwechsel – Arne übernahm die Leitung des Hauses. Ihn, soweit ich konnte, mitzubekommen, wie er durch Höhen und Tiefen ging und mit seinem Gott felsenfest stand, hatte auf mich eine große Vorbildwirkung. Der Spruch »Gott beruft nicht die Qualifizierten, sondern qualifiziert die Berufenen«, wurde so lebendig für mich.
Arne war für mich ein Zeugnis für gesunde Vaterschaft, in Bezug auf seine Familie, aber auch auf den Wiedenhof. Als ich Mitarbeiter im Haus Wiedenhof wurde, nahm Arne mich stark mit hinein in das, was es heißt, Mitarbeiter im Reich Gottes zu sein. Ich durfte ihn in Gesprächen unterstützen, auf Tagungen begleiten und jedes Mal dazulernen. Ich bin Gott dankbar für alles, was ich von Arne lernen konnte, für jedes Wort, das er in mein Leben gesprochen hat und dafür, ihn als Person kennengelernt zu haben!
In tiefer Dankbarkeit,
Richard Ehrenberg

Arne Schulz war und ist ein leidenschaftlicher Anbeter, der viele Menschen mit Gesang und Gitarre direkt zum Vaterherzen Gottes geführt hat. Seine Anbetung hat mich viele Jahre sehr geprägt. Als Leiter des Hauses Wiedenhof, war er mir ein geistlicher Vater, ein Bruder und Freund, den ich sehr geschätzt habe und von dem ich viel lernen durfte. Darüber hinaus konnte ich ihn auch als tollen, humorvollen, liebevollen Familienvater miterleben. Durch die gemeinsame Arbeit im Haus Wiedenhof, haben wir viel Zeit miteinander und im Gebet vor Gott verbracht. Arne hat ein absolutes Leben der Hingabe an Jesus geführt. Sein riesengroßes Herz voller Barmherzigkeit und seine geistliche Leiterschaft haben vielen kaputten Menschen zu neuem Leben verholfen. Ich bin sehr dankbar für sein Leben – er ist mir persönlich ein riesen Segen gewesen. 
Janina Mahrt

Arne war für mich nicht nur ein Freund und Arbeitskollege, sondern vor allem ein geistlicher Vater, ohne den ich heute nicht hier stehen würde. Er hat mich in meiner Not aufgenommen und mir geholfen, den Weg in die Freiheit zu finden. Seine echte, ungeheuchelte Liebe, die ich in seinem Leben sah, bewirkte, dass ich mich öffnen konnte. Ich habe es genossen, einfach in seiner Gegenwart zu sein und seine Vaterliebe aufzusaugen. Arne hat das Vaterherz Gottes in sich getragen, welches Menschen brauchen, um gesund zu werden. Ich bin ihm unendlich dankbar für seine Hingabe an die Menschen im Haus Wiedenhof.
Walter Widner


wir stellen uns vor

Katja Schulz

Katja 150x1751997 kam ich frisch vom Schulungszentrum (heute auch "Revival School on the move" genannt) als Praktikantin in den Wiedenhof. Mein Wunsch als Teenager war, entweder ins Kloster oder als Entwicklungshelferin nach Afrika zu gehen. Heute bin ich zwar nicht in Afrika gelandet, dafür aber in einem Haus, in dem viele verschiedene Nationen zusammenleben. Und - ich gebe Entwicklungshilfe! Es gibt nämlich kaum etwas Schöneres als mitzuhelfen, dass zerstörte, perspektivlose Menschen ihren Vater im Himmel kennen lernen, gesund werden und Vision und Berufung für ihr Leben entdecken. Das ist genial! Mit Arne leite ich nun den Wiedenhof seit 2013.

Janina Konstanze Mahrt

Janina 150x175 2Als Abhängige auf der Dortmunder Drogenszene hatte ich den Bezug zu mir selbst schon viele Jahre verloren und aufgegeben. Gott hat meine damalige Lebensunfähigkeit und Hoffnungslosigkeit absolut umgedreht. Ich trage heute Verantwortung für Finanzen und Buchhaltung im Haus Wiedenhof und teile mein Leben als Hoffnungsträger mit vielen Anderen. Als Kind wollte ich meine Kindlichkeit nie verlieren. Genau das hat Gott in mir wieder hergestellt. Ich darf ich selbst sein und kann durch meine angenommene Identität als Kind Gottes Liebe und Leben versprühen.

Richard Ehrenberg

Richard 150x175Schon als Kind wollte ich immer den Schwächeren helfen und hatte ein Herz für Verlorene. Leider stellte ich schon früh die Weichen für falsche Wege, welche mich in Sucht, Kriminalität und Depressionen führten. Nach 10-jähriger Abhängigkeit und Gebundenheit landete ich im November 2012 im Wiedenhof, wo ich 2 Jahre Reha und Nachsorge durchlief. Seit Mai 2015 bin nun Teil des Wiedenhof-Teams und darf Menschen dabei helfen, Jesus kennen zu lernen und mit ihm zu leben. Ich kann mir derzeit keinen besseren Platz für mich vorstellen. Gott ist groß!

Walter Widner

Walter 150x175Als ich im April 2015, nach 10 Jahren Drogensucht, in den Wiedenhof kam, bekam mein Leben nicht nur Hoffnung, sondern auch eine Richtung. Während der Reha hat Gott viel an meinem Herzen getan und mir gezeigt, welche Dinge ich nicht (mehr) brauche und mich davon trennen kann. Hier in diesem Haus ist mein neues Leben geboren worden, was ich zusammen mit dem Heiligen Geist entdecken konnte. Ich darf herausfinden, was der Vater für Talente und Gaben in mich hineingelegt hat. Nach der Reha bin ich als Mitarbeiter in den Wiedenhof eingestiegen und darf mich nun in mein „Geburtshaus“ investieren. Es ist einfach wundervoll mit dem was man von Gott bekommen hat zu dienen und zu wuchern. Es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie Menschen vom Heiligen Geist verändert werden und das zu begleiten.

Entstehungsgeschichte
1972 feiert Pastor Paul Deitenbeck im Hotel "Haus Wiedenhof" seinen Geburtstag. Zur selben Zeit wird im 2. Stock des Hotels die erste Drogentote Lüdenscheids aufgefunden. Spontan wird die Geburtstagsfeier zu einer Gebetsversammlung für die wachsende Drogenproblematik. Als Gebetserhöhrung finden sich kurze Zeit später von der Liebe Gottes erfasste "Jesus-People", die den Wiedenhof für ein Drogenrehabilitationszentrum nutzen wollen. So entsteht aus dem Lüdenscheider Hotel "Haus Wiedenhof", eine Heimat für drogenabhängige Menschen. Am 19. Oktober 1975 wird der Verein "FCJG" gegründet. Die Reha-Arbeit im ehemaligen Hotel Wiedenhof beginnt im Januar 1976 mit drei Mitarbeiterehepaaren und vier Drogenabhängigen. Walter und Irene Heidenreich ziehen 1977 als Mitarbeiterehepaar in den Wiedenhof ein und übernehmen 1 Jahr später die Rehaarbeit. 10 Jahre leiten und entwickeln sie ein Reha-Konzept - Leben mit dem Heiligen Geist -, das sich bis heute bewährt hat.

Unser Weg Sommer 2015 CoverUnser Weg - Wiedenhof  Wunderhaus! 
Jetzt downloaden (2,2 MB)

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