»Wo sind eigentlich all die Christen?
Warum sind sie nicht auf der Straße zu finden?«


Marsch für Jesus
Anfang der 90er Jahre hatte ich das Vorrecht, Teil der weltweiten »Marsch für Jesus«-Bewegung (MfJ) zu sein und mehrere Märsche zu leiten. In Nürnberg, Lüdenscheid und Berlin kamen Tausende zusammen mit dem einen Ziel: für Jesus auf die Straße zu gehen, ihn öffentlich anzubeten und für Deutschland zu beten. Alleine zu den beiden nationalen Märschen in Berlin kamen über 135.000 Menschen. Der Name Jesus erscholl laut in unserer Hauptstadt. Das Ganze war ein richtiger Gongschlag in der sichtbaren und nichtsichtbaren Welt: Christen aller Konfessionen kamen in Einheit zusammen! Ein Ruck ging durch das Volk Gottes in Deutschland. Nach Jahren des Versteckens, der Scham und Zurückhaltung, standen deutsche Christen auf, erhoben ihre Stimmen und – was vielleicht noch prägnanter war – sie zeigten sich öffentlich mit der deutschen Flagge. Damals sah man das noch nicht so oft. Und seit dem »Sommermärchen« 2006 ist sie ja gar nicht mehr wegzudenken.

Abschluss und Wiederauferstehung
Nach dem zweiten »Marsch für Jesus« in Berlin kam für mich eine Phase zum Abschluss. Als Leib Christi waren wir öffentlich aufgetreten, hatten Buße getan, haben den Heiligen Geist neu nach Deutschland eingeladen – das war’s, jetzt ging’s weiter. Zudem betonte Gott damals andere Dinge ...
Umso erstaunter war ich, als wie aus dem Nichts Anfang dieses Jahres »Marsch für Jesus« wieder Thema wurde. In mir war ein regelrechtes Drängen des Heiligen Geistes, ES noch einmal zu tun. Sollten wir? Auf meinen Reisen in Deutschland ebenso wie in unserer Gemeinschaft sprachen mich viele, vor allem junge Menschen an: »Können wir DAS nicht noch mal tun?« Yes, we can ... und wir haben es getan! Am 19. Mai 2018 machten wir in Lüdenscheid erneut einen »Marsch für Jesus«, der im Stadtzentrum mit einer öffentlichen Evangelisation abschloß (mehr dazu siehe unten). Das Evangelium von Jesus Christus gehört auf die Straßen Europas, damit Menschen gerettet, geheilt und befreit werden. Als Leib Christi gehören wir auf die Straßen unserer Städte und Dörfer - dorthin, wo die Menschen sind. Nicht um einen Protestmarsch zu vollführen, sondern um öffentlich ein freudiges Ereignis zu feiern: dass Gott Liebe ist!

Möge der Heilige Geist »Marsch für Jesus« zu einer Initialzündung für das Volk Gottes werden lassen und einen geistlichen Flächenbrand hervorrufen, damit der Missionsbefehl zu Ende gebracht wird. Warum bringst nicht auch du einen Marsch für Jesus in deine Stadt? Jeder kann das organisieren! Je simpler und authentischer, desto besser – denn der Name Jesu hat Kraft! Jesus ist Sieger!
Walter Heidenreich

Es ist Zeit!
Es ist Zeit, als Volk Gottes endlich wieder gesammelt auf die Straße zu gehen. Wenn wir die Nachrichten schauen und das Weltgeschehen beobachten, sehen wir, wie Menschen auf der ganzen Welt vermehrt auf die Straßen gehen, um zu demonstrieren. Sie wollen gehört und gesehen werden. Gesellschaft und Politik sollen ihre Überzeugungen und Meinung wahrnehmen. Sie schließen sich zusammen, um ihre Zielen zu erreichen. Sie wollen bewegen und verändern. Immer häufiger ist das zu beobachten ... und jedes Mal stelle ich mir dabei eine Frage: Wo sind eigentlich all die Christen? Warum sind sie nicht auch auf der Straße zu finden?
Nicht, um gegen etwas zu demonstrieren, wie es oft der Fall ist, sondern um für Jesus Flagge zu zeigen! Einen Stand zu machen, dass wir zu IHM gehören. Um den Namen Jesus in der Öffentlichkeit zu bekennen und ihn durch die Straßen zu tragen.
Deswegen wird es Zeit, über alle konfessionellen Grenzen hinweg zusammen auf die Straße zu gehen und den Namen Jesus groß zu machen: MARSCH FÜR JESUS!
Petra Feddersen


Das war der Marsch für Jesus in Lüdenscheid

 

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