Als wir 1992 das erste Mal mongolischen Boden betraten, hatten wir keine Ahnung, was für ein Abenteuer da auf uns wartete. Ein Junge kam nach dem Gottesdienst zu mir mit einem Eindruck: »Gott will, dass wir in die Mongolei gehen.« ... Da stand er, voller Überzeugung und ich konnte mir unter der Mongolei gar nichts vorstellen. Wo liegt dieses Land überhaupt? Naja, die Mongolei ... wer weiß ... Damals waren wir voll und ganz mit dem ersten »Marsch für Jesus« beschäftigt und hatten gar keine Zeit, an die Mongolei zu denken.

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Ein Traum und ein Foto

Trotz allem »Marsch für Jesus«, aller Geschäftigkeit, ließ mich dieser Eindruck nicht mehr los. Das zog sich bis in meine Träume hinein: Ich sah mich vor Menschen predigen, die fernöstlich aussahen, aber keine Chinesen waren. Als nächstes kam ein indischer Missionar nach Lüdenscheid, um mich zu besuchen. Er lebt in Hongkong und wollte mir von seinen letzten aufregenden Missionsreisen erzählen und Bilder zeigen. Mit einem Stapel Fotoalben (analoge Bildergalerie) bewaffnet, kam er in mein Büro. Rumms ... der ganze Stapel knallte zu Boden und ein Bild fiel heraus. Ich hob es auf und traute meinen Augen fast nicht: Da waren die Menschen aus meinem Traum! ... »Wo ist das?« - »Das ist die Mongolei.«

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Dr. Jesus

Nach dem »Marsch für Jesus« packten wir unsere Koffer und einen 40-Tonner voller Hilfsgüter und machten uns mit einem Team auf den Weg in die Mongolei. Die Reise war abenteuerlich. Nach einem Unfall, verschiedenen Hürden und Herausforderungen kamen wir schließlich nach zwei Wochen dort an. Was wir vorfanden, war ein Volk, in Ahnenanbetung und Götzenkult verstrickt und Menschen, die sehr arm waren. Ein Travelguide führte uns zu seinem Volk – den Tuwinern. Beim Überqueren des Berges sollten wir zur Ehrung der Götter einen Stein auf einen Haufen legen. Das Team befand sich in Schockstarre: »Walter, was machen wir jetzt?« Was ist hier kultursensibel ... da kam mir eine Idee: »Ich kennen den Gott aller Götter. Dürfen wir den hier anbeten?« - »Ja!« Wir beteten Jesus an und überquerten den Berg ohne einen Stein irgendwo hinlegen zu müssen ...

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Wir befanden uns in der Region Bayan Ulgi und durften in der Hauptstadt auf dem Schwarzmarkt öffentlich predigen. Gleich vom ersten Tag an geschahen Heilungen, Zeichen und Wunder ... und daraufhin bekehrten sich die Menschen zu Jesus. Am nächsten Tag kamen noch mehr Menschen – Kranke, Gebrechliche – und sie alle wollten zu Dr. Jesus ... All das geschah einfach und das Reich Gottes breitete sich aus.

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Das war der Anfang von HELP Mongolei. Heute – 25 Jahre später – sind mit uns über 1.033 Missionare in dieses Land gegangen. Wir haben 70.000 Menschen zu Jesus geführt, Heilungen, Zeichen und Wunder und sogar Totenauferweckungen gesehen. Und ihr müsst mal sehen, wie die Mongolen anbeten …

Video

All dessen und vielem mehr haben wir bei Burning Hearts Mongolia (20. - 23. Juni 2019) gedacht und Gott gefeiert:

Denke nicht, du bist zu jung!

Gott ist so gut – er hat einen Jungen gebraucht, um uns eine ganze Nation zu geben und seinen Namen selbst zu verherrlichen. Du kannst übrigens mit uns in die Mongolei und auch in andere Nationen gehen. Denke nicht, du bist zu jung oder zu alt!

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