Palmen, frische Bananen, flutartige Regenschauer - willkommen in den Tropen. Freundliche Menschen, laute Musik, offene Herzen - willkommen in Myanmar. Denn wie angekündigt, waren wir hier als ganze Schule auf Einsatz und haben es geliebt! Myanmar war lange Zeit ein verschlossenes Land, doch keine Tür ist zu verschlossen, um das Evangelium aufzuhalten. So gibt es auch hier Gemeinden mit Menschen, die hungrig sind nach mehr, nach einer Begegnung mit dem Vater und nach der Ausgießung seines Geistes.

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Starkes Worship Training

Wir waren die ersten zwei Wochen unseres Einsatzes Teil eines »Worship Trainings«, das von einer befreundeten Pastorin und ihrem Mann ausgerichtet wurde. Wo liegt die Zukunft und Vision eines Landes? Wo liegt seine Stärke und Ausrichtung? In einer neuen, jungen Generation, die aufsteht und ihren Platz einnimmt. Das war das besondere an der Konferenz - 50 junge Leute zwischen 12 und 20 Jahren aus Myanmar und manche auch aus umliegenden Ländern kamen zusammen, um sich zurüsten zu lassen in Anbetung. Viele von ihnen hatten noch nie etwas vom Heiligen Geist gehört oder ihn persönlich erlebt. Aber sie waren hungrig und offen von ihm zu hören und ihm zu begegnen. So fingen wir mit Lehre an: Wer ist der Heilige Geist überhaupt und was will er tun? Und wie will er unsere Anbetung verändern? Diese Impulse kamen nicht nur von der Leiterschaft oder den Miatbeitern, sondern von jedem aus unserem Team. Jeder Schüler hatte etwas vorbereitet, ein Zeugnis zu erzählen oder eine Lehre auf dem Herzen und jeder ist in dem gegangen, was er hat! Die frischen, lebendigen, ganz unterschiedlichen Inputs zeugten von der Lebendigkeit und der Kraft des Heiligen Geistes und das blieb nicht ohne Auswirkung. Die Teilnehmer waren so offen und reagierten auf die Aufrufe, auch wenn sie noch nie etwas Vergleichbares erlebt hatten. Viele von ihnen wurden geistgetauft, empfingen das Sprachengebet und erlebten Freiheit im Geist und in der Anbetung.

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Jeder hat etwas

Anbetung besteht nicht nur aus Liedern singen, sondern sie lebt davon, dass jeder ganz persönlich sein Herz öffnet und den Vater mit eigenen Worten anbetet - jeder hat etwas, da hinein durften wir die Teilnehmer mitnehmen. In Kleingruppen konnten wir Lehren noch einmal vertiefen und Fragen beantworten. Gemeinsam beteten wir in einem Park an, um das was in dem Training passiert ist auch direkt ins Land fließen zu lassen. Petra Feddersen stieß mit ihrer Band am Ende der Zeit dazu und sie vertieften noch einmal den Aspekt, dass jeder berufen ist, anzubeten und dass jeder etwas hat. Es war toll zu sehen, wie viel in diesen zwei Wochen passiert ist und wie mutig die jungen Burmesen gerade am Ende vorwärts gingen und Psalmen aussangen, neue Lieder bekamen etc.

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Anbetung in Aktion

Das Training endete mit einer Konferenz, zu der Walter Heidenreich kam und noch einmal in die Tiefe ging: Was bedeutet Erweckung? Was hat das mit meinem Leben zu tun? Es war ein Vorrecht, Teil dieses Ganzen zu sein und zu erleben, wie Gott jeden Einzelnen gebraucht und durch so eine Zeit verändert. In der letzten Woche reisten wir für zwei Tage als Schule mit dem Zug etwas durch das Land und haben aus dem Abteil heraus Jesus angebetet und seinen Namen erhoben über Myanmar. Als Team sind wir auch in ein Gebiet mit vielen Armen gegangen und haben ihnen gedient, für sie gebetet und etwas zu Essen mitgebracht - Anbetung in Aktion! Denn unser Gott ist größer als jede Armut, stärker als jede Bedrückung und genügender als alles was wir tun könnten.

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Gottes Herz schlägt für die Nationen und dafür, dass Menschen aus allen Nationen zusammenkommen, um ihn anzubeten. Auch aus Myanmar, einer Nation, in deren Herzen Anbetung verwurzelt ist. Diese Anbetung soll freigesetzt und ausgerichtet werden auf den König aller Könige - denn Ihm allein gebührt die Ehre!
     
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