„Mein erster Gedanke war: Hilfe, Jesus, ich brauch jemand der für mich betet! Der zweite Gedanke poppte sofort hinterher auf: Moment mal, ich kann doch auch alleine beten! Und das tat ich dann.“

Was war passiert?

Naomi war joggen und auf dem Rückweg entlang der Straße knickte sie sehr heftig mit dem Fuß um und lag da am Straßenrand. Der Fuß war sofort angeschwollen und es kam der Gedanke: „Oh nein, der ist bestimmt gebrochen!“ Und sie dachte sofort, dass Gott eingreifen muss, weswegen sie sich nach jemandem zum Beten umschaute. Da war aber niemand. Halt, das stimmt nicht. „Jesus, du bist hier, ich kann auch alleine beten. In deinem Namen rufe ich Heilung in meinen Fuß!“ Sie war so vertieft darin Jesus über den Schmerzen zu erheben und in Sprachen zu beten, dass sie ganz vergaß was um sie herum geschah. Das muss etwas skuril ausgesehen haben von außen: Eine junge Frau mit dickem Knöchel auf dem Boden, Autos fahren vorbei und dann sitzt sie einfach da, Hand auf dem Fuß, Augen zu und spricht laut vor sich hin. Ein paar Leute blieben stehen und waren alle überzeugt, dass sie sofort ins Krankenhaus gebracht werden sollte. Sie hatten Naomi beobachtet und den Sturz gesehen und für sie war auch klar, dass das nicht nur eine leichte Zerrung war.

Tanzen anstatt Krankenhaus

Und was sagte Naomi? „Nee, nee, das geht schon. Ich hab‘ gerade gebetet, ich muss nicht ins Krankenhaus.“ Die Passanten belächelten sie etwas und wollten den Krankenwagen rufen. Doch Naomi stand auf, unter Schmerzen, und fragte nur, ob jemand sie nach Hause bringen könnte, weil sie sicher sei, dass ihr Fuß wieder gut würde. Ein Mann packte sie ins Auto, um sie mitzunehmen. Naomi nutzte die Zeit, um ihm zu erzählen, wer Jesus ist und das er heute noch Wunder tut. Der Fuß war immer noch dick und der Mann hatte nicht viel Zeit. Er lieferte sie am Schulungszentrum ab, mit der warmen Empfehlung zum Arzt zu gehen. Doch nach eins, zwei, drei Schritten, waren alle Schmerzen weg, die Schwellung war zurückgegangen und Naomi tanzte ihren Weg zum Speisesaal, wo sie freudestrahlend von ihrem Wunder erzählte. Sie war etwas traurig, dass ihr Chauffeur die Heilung nicht mehr mitbekommen hat aber überglücklich, dass Gott ihr Gebet erhört und übernatürlich eingegriffen hat. Ja, wir brauchen keine besonders gesalbten Hände, sondern den einfach Glauben, dass Jesus auch heute Wunder tut. Denn seine Auferstehungskraft lebt auch in DIR!

Andres Land, selber Gott

Gaby ist aus Brasilien zu uns gekommen, ein großer Schritt für sie. Denn sie hat alles hinter sich gelassen – ihr Land, ihre Familie, ihre Sprache. In den letzten Wochen hat Gott sie immer wieder an den Punkt geführt und sie gefragt, ob sie wirklich bereit ist alles für ihn aufzugeben. Nicht nur äußerlich, sondern sich innerlich wirklich ganz ihm zur Verfügung zu stellen. Es war eine Reise für sie, aber Gaby wusste, dass das der Grund ist warum sie hier ist! Also ging sie durch die Höhen und Tiefen mit Jesus, im Vertrauen, dass er sich um sie kümmert. Und das erlebte sich auch ganz praktisch. Bei ihrer Visabentragung, die mitunter kompliziert und kostspielig ist, ging der Antrag ohne Probleme durch und sie musste nur die Hälfte von den erwarteten Gebühren bezahlen. Er tut Wunder!

Sorgt euch um NICHTS

Am gleichen Tag brauchte sie etwas gegen ihre Erkältung und ging zur Apotheke und erlebte dort auch Gottes Versorgung. Der Apotheker ist auch Teil unserer Gemeinschaft, aber er wusste nichts von Gaby’s Situation und Herausforderungen. Nachdem sie ein paar Medikamente zusammengestellt bekommen hatte, brauchte sie nichts dafür zu bezahlen und war völlig geflasht. Per Whatsapp- Call berichtete sie ihrer Familie von diesen Erlebnissen und auch ihre Eltern waren völlig überwältigt von Gottes Fürsorge für ihre Tochter. Bei Gott gibt es keine großen oder kleinen Wunder. Und diese Begegnungen waren genau was Gaby gebraucht hat. Denn es hat sie bestätigt: Da wo sie SEIN Reich zuerst sucht, wird er ihr alles dazugeben!
     
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